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Theater | Mi 4., Do 5. + Fr 6.10., 20h
heim.weh – Ulrike Meinhofs letztes Interview
Regisseur Thomas Nufer durchleuchtet mit heim.weh ein lange verdrängtes BRD-Kapitel. Das semidokumentarische Projekt des Polittheater-Machers (Die Neu-Erfindung Europas) erzählt von der weichenstellenden Begegnung zwischen der Meinhof und dem ehemaligen Heimkind Irene Treber. Greift auch auf den Schicksalsbericht Stille Schreie von Regine Page zurück. Und entwirft das packend-beklemmende Bild einer Gesellschaft, die sich ihren Komplexen nicht stellt.
TANZ // Fr 20., Sa 21. + So 22.10., 20h
self-made
Schon Pina Bausch war Fan von Felix Bürkle. Der Folkwang-Schüler hat eine internationale Karriere zwischen New York und Mumbai hingelegt. Und sich als einer der eigenwilligsten Tänzer-Choreografen der Szene etabliert. Sein Solo „self-made” vereint das Best-of seiner künstlerischen Praxis. Tanz. Jonglage. Objektmanipulation. Musik. Und kreist (nicht ohne Ironie) um die ziemlich existenzielle Frage: „Wer bin ich?“ Der Titel ist dabei Programm. Für eine selbstgemachte One-Man-Show, die wirklich alles in Bewegung setzt!
10.06 – 1.10.
Seit 1977 finden alle zehn Jahre die Skulptur Projekte in Münster statt. Künstler_innen aus aller Welt werden eingeladen, ortsbezogene Kunstwerke im öffentlichen Raum zu entwickeln. Während der Laufzeit ist auch einiges bei uns los: Gintersodorfer/Klaßen laden zum Probenbesuch, vor dem Haus befindet sich das auf thermoelektrischen Apparaturen basierende Projekt 5V und samstags und sonntags startet bei uns die GRANDTOUR!
Sa 7.10., 20h | Lesung
Die Frau meines Vaters
Anja lernt im Alter von fünf Jahren die neue Freundin und spätere Frau ihres Vaters Klaus Rainer Röhl kennen: Ulrike Meinhof. Es entsteht eine unerwartet intensive Beziehung, die über Jahre anhält, auch als Ulrike Meinhof in Isolationshaft in Köln Ossendorf und später in Stammheim einsitzt. Anja Röhl besucht sie im Gefängnis, erhält von ihr Briefe, ein neuer Blickwinkel auf Ulrike Meinhof.
So 8.10., 20h | Stummfilmkonzert
Schwarz-weiß ist die bessere Farbe
Hier kommt nicht einfach ein Konzert. Sondern ein Kunstereignis. Drei Ausnahme-Solisten treffen im Pumpenhaus aufeinander, die in dieser Konstellation noch nicht zusammengearbeitet haben. Sie vereinen Live-Paintings, Cello und Percussion zu einem Klanbildkosmos von neuer Dimension. Pure Poesie. Und vor allem: gemalte Musik.
Do 12. – So 15.10. | Junges Theater
Das SOAP-Ding // Folge 1
Die SOAP ist wieder da! Betrug, Intrigen, Liebe, Mord und Gier sind der gallige und glückselige Stoff, aus dem Seife gekocht wird. Die ausgefuchste Geschichte stellt alles in den Schatten, was es an geheuchelter Hommage und schräger Satire auf TV-Formate gibt. 5 Folgen lang heißt es mitfiebern, dranbleiben, süchtig werden und 100%ige Gänsehaut-Garantie!
Mi 25.10., 20h | Tanz, Deutsche Erstaufführung
Saman Dance
Man nennt ihn auch den »Tanz der tausend Hände«. Der Saman Dance ist Teil des kulturellen Erbes der Gayo auf Sumatra und war während der Kolonialzeit verboten. Aus Angst vor der Verbreitung von Magie. Seine elektrisierende Wirkung jedenfalls hat er bis heute nicht eingebüßt. Ein Tanz­ereignis seltener Güte.
Fr 27. + Sa 28.10., 20h | Tanz, Deutsche Erstaufführung
The Lee Ellroy Show
Hier kommt ein echter Psychothriller! Der belgische Choreograf Hans Van den Broeck taucht tief ein ins Traumaland. The Lee Ellroy Show basiert auf dem autobiographischen Roman „My Dark Places“ von James Ellroy. Mit einem Tänzer und einer Tänzerin lässt sich Van den Broeck davon zu einem düster-assoziativen Mindtrip inspirieren und fängt die vibrierende Energie des Romans ein.